Einlandung
Dr. Pantelis Nic. Bochlogyros

Keine andere Wissenschaft hat sich in den letzten 10 - 15 Jahren so radikal veraendert wie die Zahnmedizin. Die Einführung von neuen Materialien und Geraeten, modernen Techniken und Methoden, die osseointegrierten Implantate, die Revolution in der Technologie, die Anwendung von Computern, die CAD/CAM Techniken und vieles mehr haben die Zahnmedizin auf solche Niveaus empor gehoben, die sich noch vor wenigen Jahren niemand vorstellen konnte. Es ist wahr, dass es demjenigen, der die Entwicklung der Wissenschaft nicht durch Kongress-Besuche, Fachzeitschriften und hauptsächlich durch Teilnahme an Fortbildungs-Programmen verfolgt, nicht möglich ist, seinen Patienten die Versorgung anzubieten, die wir verpflichtet sind, unseren Mitmenschen zu geben.

Zur gleichen Zeit geben sowohl die Medien als auch das Internet den Patienten all jene Informationen, die sie benötigen, um eine Loesung fuer ihre Probleme zu finden und ihre Gesundheit wiederherzustellen. Das Phaenomen des ueber-informierten Patienten, der eine ganz bestimmte Behandlung verlangt, ist keine Seltenheit mehr in unserer Praxis.

Eines der Ziele des "Deutsch-Griechischen Zahnaerztlichen Vereins" ist die Organisation von Fortbildungs-Programmen und es ist uns eine grosse Ehre und Freude, dass wir Ihnen heute dieses Programm, das Sie gerade in den Haenden halten, vorstellen dürfen. Unser Wunsch ist es, "etwas Neues" zu praesentieren und beim Durchlesen der verschiedenen Fortbildungsangebote werden Sie feststellen, dass sie genau das enthalten, was zur Zeit in unserer Wissenschaft international als das Modernste gilt.

Der Fortbildungs-Zyklus 2002-2003 beinhaltet 7 postgraduelle Programme in Athen mit einem theoretischen und einem praktischen Teil, die fast alle Sparten unserer Wissenschaft abdecken. Er wird abgeschlossen mit einer 4-tägigen Serie von Workshops in Deutschland, die den Teilnehmern die Gelegenheit gibt, sich in interessanten Gebieten der Zahnmedizin zu üben und dies in einer der modernsten Universitätskliniken Europas.

An dieser Stelle möchte ich auch dem Dekan der Zahnklinik der Universitaet Witten/Herdecke, Herrn Professor Dr. Peter Gängler, für seine freundliche und produktive Zusammenarbeit bei der Zusammenstellung dieses Fortbildungs-Programmes danken. Weiterhin moechte ich sowohl dem Vorstand der Universitaet danken, der unseren Vorschlag einer Zusammenarbeit akzeptiert hat, als auch den Mitgliedern des wissenschaftlichen Stabs, die sich fuer die Mitarbeit an den Programmen zur Verfügung gestellt haben. Es handelt sich um moderne Wissenschaftler mit grosser klinischer und akademischer Erfahrung, die international auf ihrem Fachgebiet anerkannt sind und eine besondere Bereitschaft und Begabung zum Lehren inne haben. Diese Hauptsprecher werden bei den praktischen Uebungen unterstuetzt von griechischen Kollegen, die eine Weiterbildung in Deutschland gemacht haben.

In dem Glauben, dass wir unseren Kollegen etwas von besonderem Nutzen anbieten, lade ich Sie zur Teilnahme an unserem Fortbildungs-Zyklus 2002-2003 ein.

Dr. Pantelis Nic. Bochlogyros
Praesident des Deutsch-Griechischen Zahnaerztlichen Vereins